Gedicht der Woche (VI)

Es lebe der Etikettenschwindel … Der Text liebling ich mache jetzt einen entzug ist heute Text des Tages auf Fixpoetry.

Veröffentlicht unter Gedicht der Woche, Veröffentlichungen, Web | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Lesung im Molmerswende (Artikel in der MZ)

Veröffentlicht unter Allgemein, Termine | Verschlagwortet mit , , , | Kommentare deaktiviert

Gedicht der Woche (V)

fiktion

es stürmt elysischer
bist du im raum

lass uns im dunkelnebel
schweben auf halber
höhe bei den sternen

wie lange kreisen wir
hier schon zusammen
du schönere planetin

wann ziehst du aus
dein mondenes korsett

ich weiß
es scheint als seien wir
zu eingestaubt

doch fachen wir gewiss
was großes an

es bleibt uns schließlich
noch genügend zeit

(aus: ausgrabungen am offenen herzen. Hallesche Autorenhefte 61, Halle 2015.)

Veröffentlicht unter Gedicht der Woche | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentare deaktiviert

SOS – save our site (Fixpoetry)

Kleiner Zwischenbericht: Vielen Dank für den Zuspruch, unsere Leserinnen und Leser unterstützen uns und werden uns hoffentlich auch weiter unterstützen. Das gibt Kraft und verschafft mir und Fixpoetry ein wenig Luft, Förderungen zu beantragen, die es uns erlauben werden, Literatur in ihrer ganzen Breite weiterhin sichtbar zu machen. Krisen können ja auch ein Glücksfall sein, zwingen uns Positionen zu überdenken, Zusammenhänge in einem anderen Licht zu sehen sowie neue Ansätze und Ideen zu entwickeln. Es ist mir eine Herzensangelegenheit Fixpoetry nicht nur zu erhalten, sondern weiter voranzubringen. Ich bin fest davon überzeugt, dass es wichtig ist, dem literarischen Wort Öffentlichkeit zu verschaffen, denn Literatur wird gebraucht, heute vielleicht nötiger denn je! Im Namen meines kleinen Teams bedanke ich mich bei allen kleinen und großen Spender_innen und bei allen Autor_innen, die derzeit ehrenamtlich weiterarbeiten. Bitte bleiben Sie/bleibt uns gewogen, unser Unterstützungsaufruf gilt noch bis Ende Februar 2018. Tragen Sie ihn/tragt ihn hinaus, teilt ihn, retweeted ihn, redet darüber, damit wir weiter über Literatur reden können. (Julietta Fix, Herausgeberin)

Gute Literatur braucht einen Ort. Wir möchten dieser Ort für Sie sein.“

Weitere Infos direkt unter Fixpoetry.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , | Kommentare deaktiviert

Gedicht der Woche (IV)

hast du das meer gesehn, kennst du die finsternis,
die korona des seesterns, der nicht leuchtet,
im tang den abdruck aus dem schwalgebiss,
die brandgans, wie sie ihre fehler beichtet.
das hellste dunkel ist das unsichtbare.
im grunde ist das ufer illusion,
denn ewig ruft das meer. das einzig wahre
trotz aller schwäne schönen religion.
erinnerst du dich an das licht,
der kiefernwälder meeresschatten,
des muschelsuchers windschiefes gesicht,
die eruption im waldameisennest?
oft unbemerkt verschieben sich die platten
im traum, der dich nicht schlafen lässt.

(aus: im traum der dich nicht schlafen lässt. chiliverlag, Verl 2018.)

Veröffentlicht unter Gedicht der Woche | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Das Gedicht

Eine kleine Erwähnung in der Rhein-Neckar-Zeitung ist besser als keine … ;-)

In der Jubiläumsausgabe widmen sich die Herausgeber Anton G. Leitner und José F. A. Oliver dem Thema “Religion”. Ausgehend vom Lutherjahr setzten sich die Dichter Harry Oberländer (“luther”) und Thomas Rackwitz (“wer glaubt schon an die fünfundneunzig”) literarisch mit dem wittenbergischen Reformator auseinander.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Fix Zone

Heute auf Fixpoetry ein kleiner Teaser zu meinem neuen Gedichtband. :-)

Veröffentlicht unter Allgemein, Veröffentlichungen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Gedicht der Woche (III)

am anfang war der schlaf, der halbe tod.
die zeichen stehen fest. getrocknet ist das wort.
am uhrwerk klebt noch morgenrot.
wir schweifen ab. das leben zieht uns fort.
stopft aus, was unsre leere nicht bewies,
behält die bessre welt für sich, die uns zu füßen lag.
es fehlt, was bleibt, von dem, was uns verließ.
im schlaf sind wir kaum weiter als am ersten tag
und krümmen uns vor sehnsucht wie der wurm,
der auf dem heimweg ist und es nicht sieht.
es bringt nichts, ihn am grenzstein festzubinden.
wir widmen, morpheus, dir den nächsten sturm,
der unsre zukunft mit sich zieht.
wir sind fast angekommen im verschwinden.

(aus: im traum der dich nicht schlafen lässt. chiliverlag, Verl 2018.)

Veröffentlicht unter Gedicht der Woche, Veröffentlichungen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Von Veldeke

Demnächst erscheint eine Anthologie im Mitteldeutschen Verlag, in der ich ebenfalls vertreten sein werde mit einigen Gedichten. Die Grundlage für diesen Band bildete eine Autorenbegegnung in der Akademie Sonneck im letzten November. Hier diskutierten Literaten, Wissenschaftler und Übersetzer über Literatur. Der Band wird Von Veldeke zu Face- und E-Book heißen und trägt den Titel des Seminars. Im Band finden sich noch weitere Texte, u. a. von Wilhelm Bartsch, André Schinkel, Jürgen Jankofsky, Kristina Schippling, Richard Pietraß …

Veröffentlicht unter Anthologien, Veröffentlichungen | Hinterlasse einen Kommentar

“im traum der dich nicht schlafen lässt” über Amazon erhältlich

Ab sofort ist mein neues Buch im traum der dich nicht schlafen lässt über Amazon erhältlich. :-)

Veröffentlicht unter Veröffentlichungen | Hinterlasse einen Kommentar