Archiv des Autors: Dymarrr

Offener Brief an die Vorstandsvorsitzende des Friedrich-Bödecker-Kreises in Sachsen-Anhalt

Sehr geehrte Frau Iser, in der letzten Woche schrieb Jürgen Jankofsky in einer Rund-E-Mail, dass er ohne Angabe von Gründen entlassen worden sei, und das kurz vor seiner Rente! Das hatte gesessen, für mich ist eine Welt zusammengebrochen. Heute lese … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Gedicht der Woche (XXVI)

so, die enzyklopädie des atems ist jetzt „fertig“, hier eine kleine Kostprobe … was so nach wurzeln riecht, vergilbt und reißt. ich warte auf mich, weil ich mich dir schulde. die äpfel öffnen die fenster, es kreißt der doldenschatten. in … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Gedicht der Woche | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentare deaktiviert

Gedicht der Woche (XXV)

sternschnuppenvogel, nirgendzweignacht, hauchfühlbare westwindgesundung. das lied seiner seele im staub angefacht. vergeblich die lebensbekundung. geheimnisgeknechtet, vom blitz zwiegeteilt, o wolkengeruch im gefieder … das tote, so heißt es, damit es verheilt, kehrt heilloses wieder und wieder. wie mühlos der tiefflug … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Gedicht der Woche | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Gedicht der Woche XXIV

die legende vom literaturwissenschaftler er wahrlich liebte die dichtung und sog sie tief in sich hinein doch ehe er kam zu sterben da hörte sie auf so zu sein der zauber war plötzlich erloschen es fraßen ihn definition und werkimmanente … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Gedicht der Woche | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Schullesung

Gestern durfte ich im Gymnasium am Thie in Blankenburg lesen, nachdem es vor einigen Wochen aufgrund des hitzefreien Nachmittags nicht geklappt hatte. Mir hat es Spaß gemacht. Ich denke und hoffe, dass es den Schülern ähnlich erging, zumindest einigen. Ach … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Gedicht der Woche XXIII

dreizehntausend tage in den knochen wie viele tiere habe ich verschlungen wie viele früchte ausgeweidet wie viele quellen leergetrunken um hier zu sein im kurzen gleichgewicht der dinge die sich für mich fügen im sternbild der vergessenheit alles was ich … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Gedicht der Woche | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Gedicht der Woche (XXII)

so lange, bis die welt sich selbst erkennt im tiefseeblau des unvollkommnen schnees, als fresko in den wolken, drehmoment des zeitgeists ungestalt, gefäß, als raum und trauma und herbarium aus stimmen, die in schmetterlingen reifen, bleibt uns der traum refugium. … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Gedicht der Woche | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert

Gedicht der Woche (XXI)

agb indem sie diese zeile lesen erkennen sie das gesetz dieses gedichts an indem sie diese zeile lesen sind sie ein teil des gedichts und machen sich strafbar wenn sie dies leugnen indem sie diese zeile lesen befürworten sie die … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Gedicht der Woche | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentare deaktiviert

Gedicht der Woche (XX)

umsonst fehlt dir der kostbare sinn für gedichte was kümmert’s die dichter nützt nichts der treffendste vers dann soll es eben so sein (2013)

Veröffentlicht unter Gedicht der Woche | Verschlagwortet mit , , , | Kommentare deaktiviert

Gedicht der Woche XIX

weil du mich müde machst geh ich dir nah bist nacht mir überm meer bist stimme allem kalten du gleichst der tiefsten luft die ich je sah ich brandete an händen die mich halten wie lieb ich dich da du … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Gedicht der Woche | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar