Gedicht der Woche (VIII)

WENN ES WAS GIBT, DAS ICH NICHT LASSEN KANN:
ich will vergessen, was ich nicht beginnen wollte,
bist du die welt, bin ich ihr untertan,
halt ich das blut, das in dir fließen sollte.
wenn es, was gibt, in der erinnerung verbleibt,
kommt das gedicht zur welt, die abstirbt im gedicht.
ich will vergessen, was mein denken einverleibt.
die gründe meines daseins zählen nicht.
ich zähle weiter, ich ein abzählreim der welt,
gebunden an die schwerkraft meines geists
im herzen lerner, baudelaire, novalis.
immer ist anfang, alles ist verstellt.
vielleicht bin ich nur eine (ich spüre, mich zerreißts)
verkörprung von aurora borealis.

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