Gedicht der Woche (XXVI)

so, die enzyklopädie des atems ist jetzt „fertig“, hier eine kleine Kostprobe …

was so nach wurzeln riecht, vergilbt und reißt.
ich warte auf mich, weil ich mich dir schulde.
die äpfel öffnen die fenster, es kreißt
der doldenschatten. in der mulde:
die nahtodliebe des entlaufnen meeres.
archäologen die larven, es regnet ab
der atem in der schlucht von ceres.
die fauchspur des windes. träum mich äskulap.
versäum mich, räum die furchen in der luft.
der baum hat seine quellen, deckt die zeugen,
die schrift erweckend, die uns gilt.
vorbei die zeit, weil fieber nach uns ruft.
nie machten wir die dinge uns zu eigen:
wir liebten uns gomorrhawild.

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