Gedicht der Woche (I)

UNS FEHLEN NUR NOCH DIE BEWEISE.
hinab ins grubenglück, geformt vom meer.
mit meinen fingern schlage ich die schneise
und wandle wie ein magier.
hinab und auf die suche nach den schätzen,
dem leuchten tief im inneren der frucht.
so dunkel ist’s, dass wir uns fast verletzen.
vertastend falle ich von schlucht zu schlucht
und komme an und steh nur so vor dreck
und weiß kaum wie und wo und wer ich bin.
dass du nicht bist, ist mir nun offenbar,
denn viel zu einfach fand ich dein versteck.
der ausweg schwand mit der erinnerung dahin,
dass liebe des vergessens urform war.

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