HAST DU DAS MEER GESEHN IM WINTERMOND,
des alands umweg an die küste,
wo ihn der angler still dafür entlohnt,
akribisch ihn befreit von jeder zyste?
was wissen wir von seinen gründen,
warum er nicht amphibisch ist?
ob er getragen sein will von den winden,
vielleicht den mond und den kokon vermisst?
they don’t have any feelings, sang cobain
und kannte weder aland, aal noch zander,
die nur den andern teil der welt verstehn.
der angler filetiert den fisch und raubt
die seele ihm, bringt alles durcheinander.
verzeih. was wiegt das leben überhaupt?

DER FERGE STAKT. VERLIERT ER SICH, WAS DANN …
vielleicht hilft nur die liebe des vergessens,
um wieder zu erinnern, doch daran
zu glauben? wir vermessens,
was wir schon hundertfach vermaßen
und jedes mal sind anders ihre grenzen.
die zukunft, deren kleinsten teil wir einst besaßen,
entzieht sich uns mit neuen quintessenzen.
wir sind verloren, denn der hass schürft tief
in dem, was auch die liebe nicht beschützt.
begradigt zieht’s den fluss. er muss
so bleiben, weil er uns verschlief.
wohl dem, der wenigstens sich selbst besitzt.
wir sind verloren. ohne obolus.