Vita

    Für’s Protokoll

    Dichter mit eigensinniger künstlerischer Intelligenz. Exzessiv. Pazifist. Pendelt zwischen Faulheit und Besessenheit, Wissensdurst und Ohnmacht, Schönheit und Schrecken. Empathisch und ironisch. Menschenscheu, orientierungslos und doch ganz der Welt verschrieben. Wortwandler. Wesentlich.

    In Farbe und bunt

    Thomas Rackwitz wurde als Untereinheit eines Lampenschirms und einer Leberwurst im Jahr des großen Sonnenstichs im Sternzeichen Mähdrescher geboren. Er wuchs meistens auf und atmete bis zum Erreichen seiner Frühreife verzwiebelte Luft. Im Anschluss daran besuchte er die Schule zwecks Kakao und Kuchen. Nach seiner Zeit als Zahnweh, Sargtester und Sorgenfresser dozierte er an der Universität für freie Käfighaltung, vergaß jedoch worüber. Sein Hauptwerk „Die besten McDonald’s-Restaurants“ gilt mittlerweile als Klassiker der Weltliteratur. Zu seinem Werk schreibt Rick Sanchez, „ob vollgeschissner Schlipper oder Drohbrief – Rackwitz versteht, wovon er nicht schreibt. Seine Verse sind schlimmer als der eklektische Stuhl. Schwarzes Loch oder weißer Fleck der Geschichte. Wer weiß das schon.“

    Thomas Rackwitz

    (© Martina Rademacher)

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