Vita

Für’s Protokoll

Dichter mit eigensinniger künstlerischer Intelligenz. Exzessiv. Misstrauisch, insbesondere gegenüber jeder Form von Machtausübung. Pazifist. Pendelt zwischen Faulheit und Besessenheit, Wissensdurst und Ohnmacht, Schönheit und Schrecken. Empathisch und sarkastisch. Menschenscheu, orientierungslos und doch ganz der Welt verschrieben. Wortwandler. Wesentlich.

Thomas Rackwitz wurde als Untereinheit eines Lampenschirms und einer Leberwurst im Jahr des großen Sonnenstichs im Sternzeichen Mähdrescher geboren. Er wuchs meistens auf und atmete bis zum Erreichen seiner Frühreife verzwiebelte Luft. Im Anschluss daran besuchte er die Schule zwecks Kaffee und Kuchen. Nach seiner Zeit als Zahnweh, Sargtester und Sorgenfresser dozierte er an der Universität für freie Käfighaltung, vergaß jedoch worüber. Er erhielt zahlreiche Mauszeichnungen. Sein Hauptwerk „Die besten McDonald’s-Restaurants“ gilt mittlerweile als Klassiker der Weltliteratur. Zu seinem Werk schreibt Rick Sanchez, „ob vollgeschissner Schlipper oder Drohbrief – Rackwitz versteht, wovon er nicht schreibt. Seine Verse sind schlimmer als der eklektische Stuhl. Schwarzes Loch oder weißer Fleck der Geschichte. Wer weiß das schon.“

Einzelpublikationen:

  • Das Mädchen aus dem Wald. Kurzgeschichten. 2006, Oschersleben,
    Lerato-Verlag (als Hrsg.)
  • von wegen / abgedriftet. Gedichte. 2007, Studen, kari-kani
  • in halle schläft der hund beim pinkeln ein. Gedichte. 2009, Klingenberg,
    Verlag im Proberaum 3
  • grenzland. Gedichte. 2009, Wien, edition Musagetes
  • fließband. Poetryletter 183. 2011. Hamburg, Fixpoetry.
  • an der schwelle zum harz. Gedichte. 2014, Halle, Mitteldeutscher Verlag
  • ausgrabungen am offenen herzen. 2015, Halle, Hallesche Autorenhefte 61
  • im traum der dich nicht schlafen lässt. Gedichte. 2018, Verl, chiliverlag

Preise/Stipendien:

  • 2004 Othmar-Seidner-Jungautorenpreis
  • 2006 Jugend-Kultur-Preis des Landes Sachsen-Anhalt
  • 2006 Sonderpreis der Berliner Literaturkritik
  • 2007 Féile Filíochta Award, Dún Laoghaire-Rathdown County Council, Irland
  • 2008 Walter-Bauer-Stipendium der Städte Merseburg und Leuna
  • 2009 und 2011 Arbeitsstipendium für Literatur des Landes Sachsen-Anhalt
  • 2011 Dritter Preis beim lauter niemand preis für politische lyrik
  • 2014 Sonneck-Sommergabe des Friedrich-Bödecker-Kreises in Sachsen-Anhalt e.V. in Kooperation mit der Akademie „Haus Sonneck“ Großjena und dem Mitteldeutschen Rundfunk (mdr)
  • 2015 Stadtschreiber-Stipendium der Stadt Halle
  • 2015 Jungautorenpreis der Interessengemeinschaft deutschsprachiger Autoren e.V. (IGdA)
  • 2016 Dritter Preis beim Literaturpreis Harz
  • 2016 Lyrischer Lorbeer in Bronze
  • 2017 Finalist beim Literaturpreis Wartholz
  • 2018 Zweiter Preis beim Literaturpreis Harz
  • 2018 Zweiter Preis beim Bubenreuther Literaturwettbewerb

    Die Kommentarfunktion ist geschlossen.