Vita

  • 1981 in Halle (Saale) geboren
  • 2000 erste Gedichte
  • 2001 Abitur
  • 2001 Grundwehrdienst (ausgemustert – hatte die Kompanie aus dem Gleichschritt gebracht)
  • 2001–2002 abgebrochene Ausbildung zum Bürokaufmann (Insolvenz des Ausbildungsbetriebs)
  • 2002–2009 erfolgreich abgebrochenes Studium der Germ. Literaturwissenschaft/Anglistik/Geschichte und Zeitgeschichte
  • 2006 Jugend-Kultur-Preis des Landes Sachsen-Anhalt
  • 2007 Féile Filíochta Award, Dún Laoghaire-Rathdown County Council, Irland
  • 2008 Walter-Bauer-Stipendium der Städte Merseburg und Leuna
  • 2009 & 2011 Arbeitsstipendien des Landes Sachsen-Anhalt
  • Seit 2011 Freiberufler als Übersetzer/Lektor/Schriftsteller
  • 2011 lauter niemand preis für politische lyrik (3. Platz)
  • 2013 Erste Prosaversuche
  • 2014 Sonneck-Sommergabe des FBK, der Akademie „Haus Sonneck“ und des MDR
  • 2014 Mitbegründer/Songwriter der Band „Crows on Holiday“
  • 2015 Stadtschreiber von Halle
  • 2015 Aufnahme in den Redaktionsbeirat von „Ort der Augen“ (oda)
  • 2016 Dritter Preis beim Literaturpreis Harz
  • 2016 Lyrischer Lorbeer in Bronze
  • 2017 Finalist beim Literaturpreis Wartholz
  • 2018 Zweiter Preis beim Literaturpreis Harz

Für’s Protokoll

Dichter mit eigensinniger künstlerischer Intelligenz. Exzessiv. Pazifist. Pendelt zwischen Faulheit und Besessenheit, Wissensdurst und Ohnmacht, Schönheit und Schrecken. Empathisch und ironisch. Menschenscheu, orientierungslos und doch ganz der Welt verschrieben. Wortwandler. Wesentlich.

In Farbe und bunt

Thomas Rackwitz wurde als Untereinheit eines Lampenschirms und einer Leberwurst im Jahr des großen Sonnenstichs im Sternzeichen Mähdrescher geboren. Er wuchs meistens auf und atmete bis zum Erreichen seiner Frühreife verzwiebelte Luft. Im Anschluss daran besuchte er die Schule zwecks Kakao und Kuchen. Nach seiner Zeit als Zahnweh, Sargtester und Sorgenfresser dozierte er an der Universität für freie Käfighaltung, vergaß jedoch worüber. Sein Hauptwerk „Die besten McDonald’s-Restaurants“ gilt mittlerweile als Klassiker der Weltliteratur. Zu seinem Werk schreibt Rick Sanchez, „ob vollgeschissner Schlipper oder Drohbrief – Rackwitz versteht, wovon er nicht schreibt. Seine Verse sind schlimmer als der eklektische Stuhl. Schwarzes Loch oder weißer Fleck der Geschichte. Wer weiß das schon.“

Thomas Rackwitz

(© Martina Rademacher)

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