Schlagwort-Archive: 2018

Gedicht der Woche (XXXVI)

WAS UNS DER ABGRUND LEHRT? WAS WOLKEN TRÄUMEN: von schulterlangen meeren im exil, wachholderaugen, krückstockbäumen, gebückten zungen, tschernobyl, von sich als ihrer eigenen metapher, cumulus interruptus in der kluft, der engel devisenbeschaffer, gelageplänen, algorithmenduft, der vetternwirtschaft im taifun, der ewigkeit, … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XXXIII)

südlich von jetzt das licht wirft neue samen vögel graben sie aus in der luft als mir der stein ins wasser fällt das preisgibt seine jahresringe fast ist es still erstorben das playback im hundezwinger die strichlisten voll noch sitze … Weiterlesen

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Literaturpreis Harz

Am Sonntag wurde im Schloss Harzgerode zum zweiten Mal der Literaturpreis Harz verliehen. Ich war krankheitsbedingt leider verhindert, denke aber, dass die Auslobung dieses Literaturpreises eine schöne Sache ist, zumal vernünftige Literaturpreise (ohne Schwachsinnsvorgaben) in dieser Region rar gesät sind. … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XXX)

So, in dieser Woche öffne ich mal den Giftschrank. Hier findet ihr ein Gedicht aus meinem Marathonsonettenkranz „vororte. spam-gedichte“. Selbiger entstand zwischen 2009 und 2011 und besteht aus 211 Sonetten, liegt aber auf Eis. Frank Milautzcki verweist in der Fixzone … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XXVII)

Noch ist die Woche nicht zu Ende. Zeit für das Gedicht der Woche. Dieses Mal ein Quallen-Gedicht, da das Ostsee-Ufer gen Boltenhagen zurzeit mit Ohrenquallen garniert ist … man sagt, das gestern läge auf dem grund, makel im schatten der … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XXII)

so lange, bis die welt sich selbst erkennt im tiefseeblau des unvollkommnen schnees, als fresko in den wolken, drehmoment des zeitgeists ungestalt, gefäß, als raum und trauma und herbarium aus stimmen, die in schmetterlingen reifen, bleibt uns der traum refugium. … Weiterlesen

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Gedicht der Woche XIX

weil du mich müde machst geh ich dir nah bist nacht mir überm meer bist stimme allem kalten du gleichst der tiefsten luft die ich je sah ich brandete an händen die mich halten wie lieb ich dich da du … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XVIII)

dilemma mit stress im herzen ging ich einst zum arzt … vier jahre her. kaum zeit für anamnese, diagnosestellung, menschlichkeit. er sah mich an, als wäre ich verhartzt. hoffend, dass er vom leiden mich erlöse, sah ich darüber weg. er … Weiterlesen

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im traum der dich nicht schlafen lässt – Rezension von Cordula Scheel

Thomas Rackwitz – Gedichte im traum, der dich nicht schlafen lässt © chiliverlag, 1. Aufl. Januar 2018 ISBN 978-3-943292-60-2 Sind die Gedichte von Thomas Rackwitz eine Suche nach Identität? Ein Versuch, seinen Ort zu finden, einzuwurzeln? Der Buchumschlag ein Traum, … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XVII)

vorabend aus seinem tagebuch zitiert der wind die wolkenvögel. auf dem weg zur kneipe versäumt ein mückenschwarm die zeit. bald zeigt sich kassiopeia unverändert (das überferne lässt sich nicht zensieren). als rost die brücke hochkriecht, die neonlichter baden gehen im … Weiterlesen

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