Schlagwort-Archive: Gedicht der Woche

Gedicht der Woche XXIII

dreizehntausend tage in den knochen wie viele tiere habe ich verschlungen wie viele früchte ausgeweidet wie viele quellen leergetrunken um hier zu sein im kurzen gleichgewicht der dinge die sich für mich fügen im sternbild der vergessenheit alles was ich … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XXII)

so lange, bis die welt sich selbst erkennt im tiefseeblau des unvollkommnen schnees, als fresko in den wolken, drehmoment des zeitgeists ungestalt, gefäß, als raum und trauma und herbarium aus stimmen, die in schmetterlingen reifen, bleibt uns der traum refugium. … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XXI)

agb indem sie diese zeile lesen erkennen sie das gesetz dieses gedichts an indem sie diese zeile lesen sind sie ein teil des gedichts und machen sich strafbar wenn sie dies leugnen indem sie diese zeile lesen befürworten sie die … Weiterlesen

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Gedicht der Woche XIX

weil du mich müde machst geh ich dir nah bist nacht mir überm meer bist stimme allem kalten du gleichst der tiefsten luft die ich je sah ich brandete an händen die mich halten wie lieb ich dich da du … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XVIII)

dilemma mit stress im herzen ging ich einst zum arzt … vier jahre her. kaum zeit für anamnese, diagnosestellung, menschlichkeit. er sah mich an, als wäre ich verhartzt. hoffend, dass er vom leiden mich erlöse, sah ich darüber weg. er … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XVII)

vorabend aus seinem tagebuch zitiert der wind die wolkenvögel. auf dem weg zur kneipe versäumt ein mückenschwarm die zeit. bald zeigt sich kassiopeia unverändert (das überferne lässt sich nicht zensieren). als rost die brücke hochkriecht, die neonlichter baden gehen im … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XVI)

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Gedicht der Woche (XV)

es hat sich abgezeichnet dass sich amor wandelt wer zu viel liebe gibt dem bleibt nichts mehr verzweifelt ritzt er sich mit wertpapieren raubt seinen erben die vergangenheit so ungeliebt wie er ist nur der tod wenn’s läuft ist alles … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XIV)

die nacht in der sich vater erhängte die nacht in der sich vater erhängte war eine wie jede andere auch ich konnte mich nicht erinnern woran ich mich erinnern wollte also wünschte ich mir mich an etwas zu erinnern was … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XIII)

ES ENDETE NOCH VOR BEGINN DIE REISE: weil alles, was geschah, nur vor sich ging. das haus zu leicht. die haut zu leise, als sich mein wort in deinem mund verfing. wir wuchsen drängender als yggdrasil und dachten nicht daran, … Weiterlesen

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