Schlagwort-Archive: Gedicht der Woche

Gedicht der Woche (XLVII)

Der Staatsbeamte Aufgestanden ist er, welcher lange schlief, Aufgestanden, weil sein Vorgesetzter rief. Vorm Computer sitzt er ruhig und entspannt Und der Bleistift fällt ihm müde aus der Hand. In den mittäglichen Stunden ist’s noch weit Bis zum Dienstschluss (überbrückt … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XLVI)

festmahl zum letzten festmahl sei ihr aufgetischt des weines glut. sie kann nicht trinken. der zander riecht nach ebbe, flut und gischt, liegt bei oliven, weißbrot, parmaschinken, papaya, maracuja und granat. sie aber schüttelt der verfall und wünscht, es träfe … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XLV)

Diese Woche mal vice versa, eine Nachdichtung ins Englische des Gedichts „Herbsttag“ von Rilke, was eine gefühlte Ewigkeit in der Schublade geschlummert hatte … Autumn Day Rainer Maria Rilke Lord: it is time. The summer was so tall. Lay upon … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XLIV)

leicht das auge des flusses spiegelt sich im laub das laub sich im rauschen auf der lichtung verwächst sich die ferne wäscht der tau fremdgewordene worte aus den gräsern wie die zeit in flammen aufgeht wir zehren von erinnerungen als … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XLIII)

don giovanni, reloaded die erste nahm ich auf dem stempelkissen und musste ihren ganzen krempel küssen sie spitzte schamlos die verwarzten lippen ich schwitzte bläue und fing an zu nippen die zweite fand mich auf dem waffeleisen mit brombeermarmelade übergossen … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XLII)

Am letzten Freitag hatte ich eine Lesung in Gröbers, genauer gesagt auf dem Osmünder Friedhof in der Dorfkirche St. Petrus. Begleitet wurde die Lesung von Tristan Eissing, seines Zeichens Organist. Eine runde Sache. Die Lesung hat mir wirklich Spaß gemacht, … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XLI)

andalusische katzen nirgends sah ich solche katzen wie in den hinterhöfen andalusiens ihr fell gestrählt vom wind in der sierra immer zum sprunge bereit harrten sie aus als ferge zwischen den zeiten auf den von der nacht gebrandmarkten steinen die … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XL)

die letzten seiten sind noch immer leer, zensiert von blattfraß, raupentraumdistichen, der quersumme aus licht, im peripher. das fehlende mit atem durchgestrichen. von regen zugeweicht. die ruhezeiten des mikrokosmos blieben im gehör des falters, der uns köderte mit wirklichkeiten und … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XXXVIX)

bisher hat bigfoot nie auf großem fuß gelebt steht in den akten seiner feuchten träume die füße faulen schon die spur verwischt er jagt den weltrekord im runterkommen ein arbeitsloser der den andern neidet was sie nicht einmal haben wenn … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XXXVIII)

Allein (Edgar Allan Poe) Seit meiner Kindheit war ich nie wie andere – und sah nicht wie die andern – achtete gering den Frühling, der vorüberging – woanders her kam mir der Schrecken – ich könnt das Herz niemals erwecken, … Weiterlesen

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