Schlagwort-Archive: Thomas Rackwitz

Gedicht der Woche (XXXI)

die krätze hat mich liebgewonnen alter freund nur hab ich keine zeit zum beten ich lebe zwischen provokation und detonation verlust und vergessen uhren und urnen die grenzen verschieben sich selbst am arsch der seele meine augen werden fremd wie … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XXX)

So, in dieser Woche öffne ich mal den Giftschrank. Hier findet ihr ein Gedicht aus meinem Marathonsonettenkranz „vororte. spam-gedichte“. Selbiger entstand zwischen 2009 und 2011 und besteht aus 211 Sonetten, liegt aber auf Eis. Frank Milautzcki verweist in der Fixzone … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XXIX)

WAS DIESES LAND BRAUCHT von David Lerner was dieses land braucht ist ein guter anwalt für fünf cent aus nem münzautomaten was dieses land braucht ist eine diätbrause die dir das singen beibringt und dich gleichzeitig wichtig aussehen lässt was … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XXVIII)

nicht die lieder die stimmen ich habe alle alle die lieder aus meiner kindheit vergessen und all jene stimmen der menschen die sich einst um mich sorgten manchmal noch sehe ich ihre angestrengten gesichter grau und in schemen sehe die … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XXVII)

Noch ist die Woche nicht zu Ende. Zeit für das Gedicht der Woche. Dieses Mal ein Quallen-Gedicht, da das Ostsee-Ufer gen Boltenhagen zurzeit mit Ohrenquallen garniert ist … man sagt, das gestern läge auf dem grund, makel im schatten der … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XXVI)

so, die enzyklopädie des atems ist jetzt „fertig“, hier eine kleine Kostprobe … was so nach wurzeln riecht, vergilbt und reißt. ich warte auf mich, weil ich mich dir schulde. die äpfel öffnen die fenster, es kreißt der doldenschatten. in … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XXV)

sternschnuppenvogel, nirgendzweignacht, hauchfühlbare westwindgesundung. das lied seiner seele im staub angefacht. vergeblich die lebensbekundung. geheimnisgeknechtet, vom blitz zwiegeteilt, o wolkengeruch im gefieder … das tote, so heißt es, damit es verheilt, kehrt heilloses wieder und wieder. wie mühlos der tiefflug … Weiterlesen

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Gedicht der Woche XXIV

die legende vom literaturwissenschaftler er wahrlich liebte die dichtung und sog sie tief in sich hinein doch ehe er kam zu sterben da hörte sie auf so zu sein der zauber war plötzlich erloschen es fraßen ihn definition und werkimmanente … Weiterlesen

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Gedicht der Woche XXIII

dreizehntausend tage in den knochen wie viele tiere habe ich verschlungen wie viele früchte ausgeweidet wie viele quellen leergetrunken um hier zu sein im kurzen gleichgewicht der dinge die sich für mich fügen im sternbild der vergessenheit alles was ich … Weiterlesen

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Gedicht der Woche (XXII)

so lange, bis die welt sich selbst erkennt im tiefseeblau des unvollkommnen schnees, als fresko in den wolken, drehmoment des zeitgeists ungestalt, gefäß, als raum und trauma und herbarium aus stimmen, die in schmetterlingen reifen, bleibt uns der traum refugium. … Weiterlesen

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